AACHENER STRASSEN

 

     
 
PONTSTRASSE
 
 

Vom Markt zum Ponttor verläuft die Pontstrasse. Hier befinden sich, bedingt durch die Nähe zu den Hochschuleinrichtungen der RWTH-Aachen,  zahlreiche Cafés, Kneipen und Restaurants. Das Pontviertel ist Treffpunkt für Studentinnen und Studenten, wird aber auch von den aachener Bürgern gern angenommen, um in anregender Umgebung gemütlich bei Pizza, Bier oder Wein die Sommerabende zu verbringen.
Der Name der Pontstrasse ist aus dem Jahre 1232 in der lateinischen Fassung überliefert als "platea que punt appelatur". Sie ist Teil des ehemaligen Königsweges, auf dem die Könige im Mittelalter von Krefeld und Roermond kommend, zur Krönung in die alte Kaiserstadt gelangten.

In der Nähe des Ponttors befindet sich die Kreuzkirche. Am Fuße der Kirche steht das ehemalige Prioratshaus der seit 1372 in Aachen wohltätig wirkenden Aachener Kreuzherren.
Im Hause Pontstraße 117 gründete Paul Julius Reuter seine
Nachrichtenagentur
Im weiteren Verlauf führt die Pontstrasse vorbei an einem kleinen Stück der Barbarossamauer, einem Rest des alten Mauerrings, zur Theresienkirche einem Bauwerk des Baumeisters Mefferdatis.
Das Humboldhaus neben der Theresienkirche ist sicherlich den ehemaligen RWTH-Studenten als "Che-Haus" bestens in Erinnerung.
Das Haus Nummer 13 am Aufstieg zum Markt ist nach dem Haus Löwenstein das älteste Haus Aachens. Das alte Steinhaus stammt aus dem Jahr 1495 und überstand den Stadtbrand von 1656. In der Vergangenheit beherbergte es u.a. das Aachener Stadtgefängnis. Heute befindet sich in diesem Gebäude das
Zeitungsmuseum.
In unmittelbarer Nähe befindet sich die ehemalige Katharinenkirche, die "Aula Carolina", ein beliebter Ort für kulturelle und gesellschaftliche Veranstaltungen.

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